Aktuell
Azubis in Frankreich



Im Juni 2018 verbringen neun Auszubildende aus unserer Schule, die im Einzelhandel ausgebildet werden, einen dreiwöchigen Auslandsaufenthalt in der französischen Hafenstadt Brest. Es handelt sich hierbei um den zweiten Teil eines bilateralen Auszubildendenprojekts mit Schülern des „Lycée professionnel Jules Lesven“. Bereits im Januar 2018 konnten in Jena 12 französische Berufsschüler begrüßt werden. Ermöglicht wird dies durch die finanzielle und organisatorische Unterstützung des Deutsch-französischen Sekretariats für den Austausch in der beruflichen Bildung mit Sitz in Saarbrücken sowie durch das Engagement der begleitenden Lehrkräfte beider Schulen. In der ersten Woche des Austauschs fand ein gemeinsamer deutsch-französischer Intensiv-Sprachkurs statt. Im Mittelpunkt der sprachlichen Ausbildung standen insbesondere berufsspezifische Ausdrücke und Formulierungen. Im Rahmen des perfekt organisierten Kulturprogramms machten sich die deutschen Projektteilnehmer mit der Stadt Brest vertraut und wurden durch einen Vertreter des Oberbürgermeisters auf das herzlichste willkommen geheißen. Neben einer Stadtbesichtigung und einer Hafenrundfahrt besuchten die Auszubildenden eine Werft, die sich auf den Bau und die Restaurierung historischer Holzschiffe spezialisiert hat. Auf einem gemeinsamen Ausflug an die nördlichste Küste Frankreichs wurden die deutschen Auszubildenden Augenzeuge der Ernte von Meeresalgen, die in der Kosmetikindustrie Verwendung finden und erfuhren Wissenswertes über die verheerenden Auswirkungen mehrere Tankerunglücke der vergangenen 40 Jahre auf das Leben der bretonischen Fischer und die Natur im Küstenbereich. Das Austauschprogramm sieht für zwei Wochen ein betriebliches Praktikum in verschiedenen Brester Einzelhandelsunternehmen vor. Die Projektteilnehmer arbeiten gemeinsam mit ihren bretonischen Tandem-Partnern in französischen Bio- und Supermärkten, einem Bekleidungsgeschäft, einem Gartenmarkt, einem Kosmetikvertrieb und einem Lebensmittelkiosk. Die Azubis leben während des gesamten Aufenthalts bei ihren französischen Gastfamilien und tauchen tief in die Kultur unserer westlichen Nachbarn ein, wenden ihre Sprachkenntnisse an, probieren Muscheln und Austern oder die typisch bretonischen Crêpes.

 
Charlotte-Figulla-Preis gewonnen



Die Klasse FOS 16 kann sich über den Charlotte-Figulla-Preis 2018 freuen. Der Schüler- und Jugendwettbewerb für Weltoffenheit und Toleranz wird jährlich seit 2004 in Jena ausgetragen und erinnert an die verstorbene Tochter der Stifterfamilie, Charlotte Figulla. Neben drei weiteren Preisträgern wurden die Fachoberschüler am 15. Juni 2018 im Historischen Rathaus Jena für ihren Wettbewerbsbeitrag zum Thema „Gutmensch, na und?“ mit einer Urkunde und 250 Euro geehrt. Eingereicht hatten die Schüler eine Zeitung, die ein halbes Jahr in die Zukunft blickt und positive Nachrichten aus Politik und Gesellschaft veröffentlicht. Der Preisstifter, Prof. Hans-Reiner Figulla (Bildmitte), lobte das Niveau der Wettbewerbsbeiträge und wird im nächsten Jahr das Preisgeld noch erhöhen. Oberbürgermeister, Dr. Albrecht Schröter (im Bild rechts) gratulierten den Preisträgern herzlich. Er informierte, dass auch sein Nachfolger, Dr. Thomas Nitzsche, in den nächsten Jahren die Preisverleihung begleiten werde, denn Jena müsse und wolle sich weltoffen und tolerant präsentieren. Die Schüler der FOS 16 haben geplant, das Preisgeld für ihren Abschlussball zu verwenden, wenn hoffentlich alle in wenigen Tagen das Zeugnis über die Fachhochschulreife feiern können.

 
Handelsverband informiert über neuen Beruf



Auf viel Interesse stieß eine Informationsveranstaltung der IHK Ostthüringen, die am 14.06.2018 in unserem Haus stattfand. Katharina Weinert, Abteilungsleiterin Bildungspolitik und Berufsbildung des Handelsverband Deutschland (HDE), informierte Unternehmer, Personalchefs, Ausbilder und Lehrer über den neuen Ausbildungsberuf Kaufmann/-frau im E-Commerce. Der Schwerpunkt lag auf der Vorstellung der berufspraktischen Ausbildung in den zukünftigen Ausbildungsunternehmen, aber auch auf deren  Verbindung zur Berufstheorie, die an der Stoyschule unterrichtet werden wird.
 
JenaJobBlog mit Bundespreis ausgezeichnet



Der Verein „Innovative Berufsbildung e.V.“, vom Bundesinstitut für Berufsbildung 1996 gegründet, verleiht jährlich den Hermann-Schmidt-Preis, um besondere Leistungen und innovative Entwicklungen in der Berufsbildung auszuzeichnen. Namensgeber des Preises ist Prof. Dr. Hermann Schmidt, welcher zwanzig Jahre lang Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung war. In diesem Jahr wurden Betriebe, berufliche Schulen und berufliche Bildungseinrichtungen ausgezeichnet, die zum Thema „Nachwuchssicherung und Karriereförderung durch berufliche Bildung“ interessante Projekt entwickelt haben. Das Projekt, welches durch unsere Schule zum Wettbewerb eingereicht und mit einem Sonderpreis – dotiert mit 1.000 Euro – am 06. Juni 2018 in Berlin ausgezeichnet wurde, ist der JenaJobBlog. Dabei handelt es sich um eine Stellenbörse, die Ausbildungsstellen, Festanstellungen und Praktika in Jena und Umgebung anbietet und über verschiedene Berufsfelder und Veranstaltungen rund um die Arbeitswelt informiert. Die Fachschüler, welche sich zum Staatlich geprüften Betriebswirt mit der Fachrichtung Personalwirtschaft weiterbilden, haben diesen Blog gemeinsam mit der betreuenden Fachlehrerin, Rigmor Börner, im Rahmen des Unterrichts entwickelt. Für die Arbeit am Blog ist ein umfangreiches Netzwerk mit Jenaer Arbeitgebern, Unternehmen und Bildungseinrichtungen notwendig. Ziel des Projektes ist es einerseits, jungen Menschen Ausbildungsmöglichkeiten bzw. Arbeitssuchenden Stellenangebote aufzuzeigen und Unternehmen bei ihren Rekrutierungsversuchen zu unterstützen. Andererseits haben die Fachschüler durch dieses Projekt die Möglichkeit, moderne Formen des e-recruitings zu praktizieren, Kontakte zu Unternehmen zu knüpfen und deren Personalarbeit kennenzulernen.
 
Azubis beim Europäischen Jugendforum



Insgesamt 130 Schülerinnen und Schüler waren am 01.06.2018 in Erfurt, um sich damit auseinanderzusetzen, wie sie als junge Menschen künftig in der EU Leben wollen. 18 politisch interessierte Auszubildende unserer Schule waren dabei und kamen mit anderen Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie mit Abgeordneten des Europäischen Parlaments (Jakob von Weizsäcker und Gabriele Zimmer) und des Thüringer Landtags (Marion Walsmann und Jörg Kubitzki) ins Gespräch. Eröffnet wurde das Europäische Jugendforum durch den Präsidenten des Thüringer Landtags, Christian Carius und Oliver Hänsgen, Mitglied des Verbindungsbüros des Europäischen Parlaments in Deutschland. Bei vorbereitenden Schulbesuchen wurden die Teilnehmer durch Experten in das Thema eingeführt. Nunmehr konnten sie als geschulte "Experten" auf Augenhöhe mit den Abgeordneten diskutieren. Thematisiert wurden unter anderem ein allgemeines Waffenexportverbot in Krisenländer, der Aufbau eines Netzwerkes (aus Landwirtschaft, Einzel- und Großhandel usw.), um die Vernichtung von Lebensmitteln zu reduzieren sowie der Ausbau der Infrastruktur und die Subventionierung von ÖPNV-Ticketpreisen, insbesondere für Schülerinnen und Schüler sowie Auszubildende.Sowohl während der „Europadebatte mit Abstimmung im Plenum“ als auch im Dialog mit den Abgeordneten wurde deutlich, dass kontroverse Abstimmungsprozesse notwendig sind, um letztendlich Regelungen auf europäischer und nationaler Ebene einführen und umsetzen zu können. „Kompromiss“ und „Zuständigkeit“ waren die beiden Aspekte, die dabei durch die Berufspolitiker sehr häufig zur Sprache kamen.
 
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